Mehr Kühlleistung einplanen
Während für normale Wohnräume grob 60 bis 80 Watt pro Quadratmeter gerechnet werden, liegt der Bedarf im schlecht gedämmten Dachgeschoss eher bei 90 bis 120 Watt pro Quadratmeter. Ein zu klein gewähltes Gerät läuft dort im Hochsommer permanent auf Volllast, ohne die Zieltemperatur zu erreichen. Dachflächenfenster ohne außenliegende Verschattung verschärfen die Last zusätzlich.
Montage an der Schräge
Innengeräte brauchen eine gerade Wandfläche mit etwas Abstand zur Decke – im Dachgeschoss kommen dafür Giebelwände, Drempel oder Trennwände infrage. Bei sehr verwinkelten Grundrissen können Truhengeräte am Kniestock die bessere Wahl sein als das klassische Wandgerät. Wichtig ist, dass die kalte Luft nicht direkt gegen die Schräge bläst, sondern sich im Raum verteilen kann.
Wohin mit dem Außengerät
Im Dachgeschoss ist der Weg zum Boden weit – dafür ist das Dach nah. Üblich sind die Montage auf dem Flachdach oder an der Giebelwand mit kurzem Leitungsweg. Das reduziert die Kosten gegenüber einer Leitungsführung über mehrere Geschosse deutlich. In Miet- und Eigentumswohnungen gilt auch hier: sichtbare Außengeräte vorher mit Vermieter oder WEG klären.