Wandgerät: der Standard

Oben an der Wand montiert, bläst das Wandgerät die Luft in den Raum und saugt sie oben wieder an. Es ist am günstigsten, in der größten Modellvielfalt verfügbar und für normale Wohnräume fast immer die richtige Wahl. Voraussetzung: eine freie Wandfläche mit etwas Abstand zur Decke, idealerweise nicht direkt über Bett oder Schreibtisch.

Truhengerät: die Lösung für Dachschrägen

Truhengeräte werden bodennah montiert – wie ein flacher Heizkörper. Sie passen unter Fenster, an Kniestöcke im Dachgeschoss und in Räume ohne geeignete Wandfläche. Im Heizbetrieb sind sie sogar im Vorteil, weil warme Luft bodennah austritt und natürlicher aufsteigt. Der Aufpreis gegenüber dem Wandgerät ist moderat. Besonders relevant im Dachgeschoss.

Deckenkassette und Kanalgerät: unsichtbar, aber aufwendig

Deckenkassetten sitzen bündig in einer abgehängten Decke und verteilen Luft in vier Richtungen – Standard in Büros und Läden, im Wohnbereich nur bei abgehängten Decken realistisch. Kanalgeräte verschwinden komplett im Deckenhohlraum und verteilen die Luft über Auslässe; sie sind die unauffälligste, aber auch teuerste Lösung mit dem größten baulichen Aufwand.

  • Wandgerät: günstigste Bauart, größte Auswahl, für normale Wohnräume erste Wahl
  • Truhengerät: bodennah, ideal für Dachschrägen und unter Fenstern, gut zum Heizen
  • Deckenkassette: gleichmäßige Verteilung in großen Räumen, braucht abgehängte Decke
  • Kanalgerät: unsichtbar hinter der Decke, höchster baulicher Aufwand