Was Sie selbst regelmäßig tun sollten

Diese Schritte lassen sich ohne Fachwissen erledigen und sollten alle vier bis acht Wochen im Kühlbetrieb passieren:

  • Luftfilter im Innengerät herausnehmen, mit Wasser ausspülen oder aussaugen, vollständig trocknen lassen
  • Gehäuse und Lamellen außen mit einem feuchten Tuch abwischen
  • Kondensatablauf auf sichtbare Verstopfung oder Algenbildung prüfen
  • Außengerät von Laub, Staub und Bewuchs freihalten, damit die Luft frei zirkulieren kann

Wann ein Fachbetrieb ran muss

Innenreinigung von Verdampfer und Gebläserad, Prüfung des Kältemitteldrucks, Dichtheitskontrolle und die jährliche Wartung nach Herstellervorgabe gehören in die Hände eines zertifizierten Kälte- oder Klimatechnikbetriebs. Das gilt besonders, wenn Filter reinigen allein das Problem nicht behebt.

Typische Fehlerbilder und ihre häufigste Ursache

Eine grobe Einordnung, ersetzt aber keine Fachdiagnose:

  • Gerät tropft: meist verstopfter oder falsch geneigter Kondensatablauf
  • Unangenehmer Geruch: meist Schimmel- oder Bakterienbildung am Verdampfer, oft durch seltene Reinigung
  • Gerät vereist von außen: meist zu niedrige Solltemperatur bei hoher Luftfeuchtigkeit oder ein Kältemittelproblem
  • Deutlich schwächere Kühlleistung: meist verschmutzter Filter oder Kältemittelverlust